Internationale Projekte | Corporate Finance

03.07.2020

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Weltweit aktiv ist mittlerweile das Team Corporate Finance, die zum 1. Januar 2020 aus der DR. KLEIN Wowi Finanz AG herausgelöst und in die REM CAPITAL AG überführt wurden. Mittlerweile ist das Team als unabhängige Unit unterwegs und umfasst sechs Corporate Finance Mitarbeiter*innen und vier Softwareentwickler.

Dank seiner breit gefächerten Expertise berät das überwiegend aus ehemaligen Corporate Bankern und Investmentbankern bestehende Team in vielen Branchen und hat bereits einige spannende Projekte erfolgreich begleitet. Vom Hamburger Zoo über eine Rehaklinik bis hin zu einem der größten Turbinenhersteller für Windkraftanlagen. „50 Prozent unserer Kunden sind mittlerweile aus dem Sektor erneuerbarer Energien und wir beraten sie hinsichtlich einer geeigneten Finanzierungsstruktur oder unterstützen bei der Investorensuche für Wind- oder Solarparks, und zwar weltweit“, sagt Jan Bewarder, der das Team vor circa 2,5 Jahren innerhalb der DR. KLEIN Firmenkunden AG gegründet hat und heute zum Vorstand der REM CAPITAL AG zählt. Auftraggeber sind bei diesen internationalen Projekten häufig Projektentwickler, die Landfläche und Genehmigungen brauchen.

Weiter erklären Mitarbeiter aus dem Team, dass in Deutschland das Geschäft von erneuerbaren Energien sehr standardisiert ist. „Hier wird nie jemand nach Hilfe bei der Finanzierung fragen, weil es dazu Kernbanken gibt, die dieses Geschäft übernehmen. Da können wir selten einen großen Mehrwert leisten“, so der Projektleiter Mattes Schäfer.

Sein Kollege Gerrit Nemitz ergänzt, dass diese Situation im Ausland schon etwas anderes sei, vor allem in Ländern mit ungewisser Bankenlandschaft. In diesen Ländern berate man aber eher, als dass man finanziere.

Windpark in Ghana

Ein spannendes Projekt konnte das Team jüngst auf dem afrikanischen Kontinent umsetzen: einen Windpark in Ghana. Investitionen in erneuerbare Energien bringen Ländern wie Ghana viele Vorteile. „Mit nur einem Windpark dieser Größe können wir 1,5 Mio. Einwohner in Ghana – das sind ca. 220.000 Haushalte – mit Strom versorgen. Weil aber der Bau eines Windparks teuer ist, muss das Projekt für die nächsten 20 Jahre finanziert werden“, erklärt Maria Starke, Team- und Projektleiterin Corporate Finance. „Eine der ersten Fragen, die wir uns stellen ist, wem das Land gehört. Denn oft ist es im privaten Besitz oder wird für die Landwirtschaft genutzt. In dem Fall müssen wir nach einer geeigneten Lösung suchen und ggf. Ersatzland für die Bebauung finden sowie auch alle Genehmigungen einholen. Was dann, wie im Fall von Ghana, der Staat ausstellt“, erinnert sich Maria Starke, Team- und Projektleiterin Corporate Finance, die bereits zweimal vor Ort war.

Bis es allerdings zu einem Vertragsschluss kommt, kann der Weg spannend sein: Um die erforderliche staatliche Genehmigung für den Windparkt zu bekommen organisierte das Team ein Treffen mit dem Vize-Präsenten von Ghana, wobei es von der deutschen Botschaft unterstützt wurde. Kurzfristig konnten der Kunde des Windparks sowie das Team Corporate Finance ihr Projekt im Präsidentenpalast erfolgreich vorstellen – Das Vorhaben wurde vom Vize-Präsidenten freigegeben und die erforderliche Unterstützung zugesichert.

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