Beitrag aus „Pole-Franco-Allemand“

03.07.2020

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Deutsche öffentliche Fördermittel im Fokus

Um spürbare Fortschritte bei der Verringerung des Endenergieverbrauchs und der Reduzierung der C02-Emissionen zu erzielen, fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) seit dem 01.01.2019 Investitionen zur Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz, Abwärmenutzung und zur Nutzung Erneuerbarer Energien für Prozesswärme in Deutschland. Es können Investitionszuschüsse von bis zu 55% beantragt werden.

Das Programm ,,Energieeffizienz in der Wirtschaft“:

Modul 1 betrifft Querschnittstechnologien wie elektrische Motoren und Antriebe, Ventilatoren, Pumpen oder Druckluftanlagen. Modul 2 fördert die Bereitstellung von Prozesswarme aus Erneuerbaren Energien insbesondere Solarkollektoranlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen. Modul 3 betrifft die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Sensorik und Energiemanagement-Software. Modul 4 umfasst die energiebezogene Optimierung von Anlagen und Prozessen.

Antragsberechtigt sind alle Unternehmen unabhängig von ihrer Umsatzgröße. Lediglich die Investition muss in Deutschland getätigt werden und darf noch nicht begonnen sein. Grundsätzlich werden für die Bemessung der Förderung die lnvestitionsmehrkosten zur Erreichung der verbesserten Energieeffizienz herangezogen. Diese lnvestitionsmehrkosten werden mit 30% (im Regelfall) bis 55% bezuschusst.

Der Zuschuss ist begrenzt auf 700 €/ eingesparter Tonne C02 pro Jahr bei KMUs (nach europäischer Definition) und 500 €/ eingesparter Tonne C02 pro Jahr bei größeren Unternehmen. Ein KMU im europäischen Sinne hat auf konsolidierter Ebene weniger als 250 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz unter 50 Mio. € oder eine Bilanzsumme kleiner als 43 Mio. €.

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